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eEtiquette?

Früher war alles einfacher: Ein Mann war ein Gentleman, eine Frau eine Dame und Knigge regelte seit über 200 Jahren wie die Menschen miteinander umzugehen hatten. Und heute? mehr …

Häufig gestellte Fragen

werden hier für Euch beantwortet. In unserer FAQ Übersicht findest Du Infos zum Beispiel darüber, woher das gestickte Layout kommt, wie die Leitlinien weiter wachsen, welche Ziele wir damit verfolgen und vieles mehr …

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Dein Handy bei Beerdigungen, Trauungen oder Yogakursen nicht auszuschalten, ist genauso bedenklich wie mit starkem Husten ein Klavierkonzert zu besuchen.

Kommentare

älteste obenneueste oben
eE Team 13. Juli 2010, 22:00

Ursprüngliche Leitlinie Nr. 100:

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Schalte Dein Handy bei Beerdigungen, Hochzeiten, Yogakursen und überall dort aus, wo es unangebracht wäre, ein schreiendes Kind mitzubringen.

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Wotan 13. Juli 2010, 22:51

Gilt wohl auch für Gottesdienste, kirchen und dergleichen, obwohl man hier wohl über schreiende Kinder streiten kann...

anonyma 14. Juli 2010, 12:53

HA, dann kann ich es auch auf Hochzeiten und in Yoga-Kursen angeschaltet lassen. Und in Gottesdiensten natürlich. Und natürlich im Museum.

thomas 14. Juli 2010, 14:16

Ein schreiendes Kind ist ein Kind und darf gerne stoeren.
Ein klingelndes Handy zeigt, dass der Besitzer etwas besseres zu tun hat als sich um die Sache (Hochzeit, Beerdigung, Vorstellungsgespraech,...) zu kuemmern.

theApe 14. Juli 2010, 14:51

Gott hat den Vibrationsalarm erfunden, wer sich technisch nicht in der Lage sieht sowas zu nutzen, der soll ausschalten. Ansonsten ist mir das egal ...

IstEgal 14. Juli 2010, 16:00

Der letzte Halbsatz ist völlig unpassend. Natürlich gehören Kinder zum Leben dazu. Und daher auch auf Hochzeiten und Beerdigungen. Bei kleinen Kindern ist es nicht immer ganz vermeidbar, dass auch mal ein Schrei zu hören ist. Aber das ist niemals gleichzusetzen mit der Unhöflichkeit, ein Handy eingeschaltet zu lassen.

Wobei ich von den Eltern mitgebrachter Kinder durchaus erwarte, dass sie sich um ihr ggf. schreiendes Kind kümmern und versuchen, die Ursache des Schreiens abzustellen. Es gibt sogar erstaunlich viele Eltern und Kinder, wo das sehr gut funktioniert.

Diese Leitlinie gehört geändert.

lol 14. Juli 2010, 22:57

wie menschenverachten ist das bitte?

Steffen Moritz 15. Juli 2010, 09:48

Handy abschalten. wo es andere stört, ist wichtig und richtig.
Ein Handyklingeln mit einem schreinden Kind zu vergleichen zeugt von mangelndem Einfühlungsvermögen der Autoren bzw. lässt deren Kinderlosigkeit vermuten.

dondalf 15. Juli 2010, 09:59

was ist das denn für ein kinderfeindlich und bescheuerter vorschlag.

schliesse mich daher @anonyma voll und ganz an.

au weia 15. Juli 2010, 12:49

Der Vergleich mit dem schreienden Kind ist in der Tat völlig unpassend und gehört geändert.

Ingo 15. Juli 2010, 13:40

Idee gut, Vergleich hinkt:
Mein Kind werde ich zu Hochzeiten und Beerdigungen mitnehmen und wenn es dann schreit, schreit es und ich versuche es zu beruhigen. Das Kind stört zwar, aber es kann (noch) nichts dafür.
Wenn mein Handy klingelt störe damit ICH - und ich muss es besser wissen.

Frank Berger 15. Juli 2010, 14:34

Der letzte halbsatz ist ein klassisches Beispiel für unsere Kinderfeindliche Gesellschaft.

blablub 15. Juli 2010, 14:54

Gerade bei einer Hochzeit kommt ein schreiendes Kind ganz gut. Das heiratende Paar wird wohl bald selbst eines haben. Außerdem kann man ein Kind nicht "steuern" - ein Handy aber schon.

So ein Unfug, der hier steht.

Raschu 15. Juli 2010, 14:56

Naja, ich würde mein Kind auch nicht mit ins Kino nehmen, aber zur Beerdigung oder Hochzeit. Und mit Mobile oder Kind kann man den Raum verlassen wenn's Jemanden stören würde.

PS: Mein Kind vibriert leider auch nicht...

histrio12 15. Juli 2010, 16:24

Und im Theater? Lautlos, Flugzeugmodus oder ganz aus?

hägchen 15. Juli 2010, 21:13

Schreiende Kleinkinder bei Hochzeiten etc sind unhöflich. Entweder sollten die Eltern in der Lage sein das Kleinkind zu beruhigen oder sie sollten die Veranstaltung während der Schreierei verlassen. Leider sind die meisten Eltern diesbezüglich ausgesprochen ignorant.

Björn 15. Juli 2010, 23:58

Ein Kind mit einem Handy zu vergleichen ist vollkommen unpassend. Aber hier schlaue Tipps geben wollen ...

Uwe 16. Juli 2010, 10:04

Sorry, der Vergleich mit Kindern ist so dermaßen daneben.
Im Allgemeinen nimmt man kein schreiendes Kind irgendwohin, sondern es fängt irgendwann einmal an zu schreien, weil es Hunger hat, Müde ist, es zu Warm ist, es langweilig ist.
Willst du mir verbieten überall mit meinem Kind hinzugehen, nur weil diese Dinge eintreten können?

Bert 16. Juli 2010, 10:22

Das mit dem schreienden Kind ist richtig, richtig scheiße. Ich wünsche dem Autor dieser menschenverachtenden Regel, dass er mit 60 Jahren keine Rente mehr erhält, weil all diese kleinen, schreienden, nervenden Kinder abgeschafft wurden, und man endlich stressfrei zu einer Hochzeit gehen kann.

Andreas Kadelke, Pressestelle Deutsche Telekom 16. Juli 2010, 11:01

Jo, auch ich hab eine. Die schreit zwar nicht mehr so oft. Aber als sie es noch getan hat, habe ich sie trotzdem mitgenommen. Auf Beerdigungen und Hochzeiten (Yoga mache ich nicht). Kind habe ich nicht ausgeschaltet, Handy schon. Kurz und gut: Ich finde die Regel auch nicht so glücklich formuliert. Und nun mein Vorschlag an die Gemeinde: Ändert es! Kommentiert. Und vor allem: Nutzt die Funktion "Leitlinie beisteuern". Die eEtiquette soll ja leben.

Kerstin 16. Juli 2010, 11:06

Diese Leitlinie muss unbedingt noch um kläffende Hunde ergänzt werden. Ansonsten muss ich doch schon sehr wundern...

Sven 16. Juli 2010, 13:00

man könnte "ein schreiendes Kind mitzubringen" durch "in ein Megaphone zu brüllen" ersetzen.

Sven 16. Juli 2010, 13:02

auch nett wäre
"ein schreiendes Kind mitzubringen" ersetzen mit "mit einer Vuvuzela zu lärmen"

Christian Mueller 16. Juli 2010, 14:16

Gute Antwort vom PR Chef ;-)
Ich hab auch einen (3yrs) und natürlich nie unter Kontrolle.
Ersetze ich durch: "... laut zu rülpsen." und "...ständig vor sich hin zu pfeifen."

schönes WE
CM

Gina 20. Juli 2010, 11:09

Also ich verstehe die ganze Aufregung nicht - ich habe keine Kinder - mag sie aber. Viele meiner Freunde haben Kinder, aber wenn eine romantische Hochzeit dadurch dauerhaft gestört wird, dass ein 3jhrges Kind die ganze Zeit rumschreit, macht es in meiner Welt nur Sinn, dass ein elternteil mit dem kind rausgeht. und das ist weder menschenverachtend noch sonstwas...das ist einfach rücksichtsvoll.

eE Team 20. Juli 2010, 13:35

Wie bei einem Großteil der Leitlinien haben wir hier versucht mit Vergleichen aus dem Alltag zu arbeiten. Da die Leitlinien im internationalen Kontext generiert wurden und auch dort weiterleben sollen haben wir den Vergleich mit dem schreienden Kind gewählt, da dies jeder direkt nachvollziehen kann - unabhängig von Alter, Nation oder Gesellschaftsschicht.
Es geht hier mehr um das Bewußtsein darum, daß ein lautstark klingelndes Handy im öffentlichen Kontext nicht immer gut geheißen wird und entsprechende Rücksicht angebracht ist.

IstEgal 20. Juli 2010, 15:41

Liebes eE Team.
So ziemlich jeder Kommentar zu dieser Leitlinie drückt aus, dass der Vergleich sehr unglücklich empfunden wird. Einige Änderungsvorschläge (zum Teil brauchbar, zum Teil zwar nicht brauchbar aber lustig) sind auch dabei.
Wenn diese Kommentare irgendeinen Sinn ergeben sollen, dann hätte ich mir von dem eE Team eine andere Reaktion gewünscht. Und zwar nicht den destruktiven Versuch einer Rechtfertigung. Sondern den konstruktiven Versuch einer Umformulierung.
Die Aussage der Leitlinie wurde doch von niemandem in Frage gestellt. Sondern nur der assoziierte Vergleich. Meine Bitte an das eE Team: springt über Euren Schatten, akzeptiert die ehrlich gemeinten Kommentare zu dieser Leitlinie und handelt konstruktiv im Umgang mit Kritik. Nicht rechtfertigen, ändern!

Papa 20. Juli 2010, 15:50

Entweder kann hier keiner lesen... oder das Thema "Kinder" ist plötzlich auch schon eins dieser Themen bei denen man vorsichtig sein muss was man sagt oder schreibt!

Es geht in der Regel doch nicht darum, dass man Kinder die schreien könnten irgendwohin mitzunehmen. "...wo es unangebracht ist ein schreiendes Kind mitzubringen." ... so verstehe ich die Regel und finde sie absolut in Ordnung! Ich muss mit meinem schreienden Kind nicht unbedingt die Bibliothek aufsuchen. Ich kann das Kind wohl auch erst beruhigen und mit dem nicht mehr schreienden Kind die Bibliothek betreten. Und wenn ein Kind anfängt zu schreien, kann man mit dem Kind auch mal den Raum verlassen. Oder etwa nicht?

Zudem gibt es genug Eltern die ihre Kinder in der Öffentlichkeit auch einfach schreien lassen und sich nicht weiter darum kümmern. Und das geht gar nicht.

Leserin 22. Juli 2010, 15:23

Geehrtes eE-Team,

in Regel Nr. 71 schreiben Sie, dass ein Mensch immer Vorrang habe vor einem technischen Gerät. - Sind Kinder oder Säuglinge denn keine Menschen?
Und merken Sie nicht, dass es gegen jede "Etikette" verstößt, also MENSCHEN mit einem klingelnden Handy gleichzusetzen? Dass dies einfach verächtlich ist?

hitsch 22. Juli 2010, 16:43

Auch wenn ich kinderliebend bin, es gibt Momente, wo man sich ab einem schreienden Kind tatsächlich nerven kann - auch wenn das Kind schreien darf und auch soll!
Regel Nr. 102: bitte nicht alle Leitlinien ganz ernst nehmen!

Wotan 2. August 2010, 18:11

Ich habe mir in der folgenden Formulierung erlaubt, eine Änderung durch 'Leitlinie Beisteuern' vorzuschlagen:
@ Leitlinie 100:
Du sollst eine Leitlinie, die eine deart große Anzahl an Gemütern erregt, diplomatisch abändern.
Etwa so:
Schalte Dein Handy aus, wenn dessen Klingeln -einschließlich Vibrationsalarm, der sich durch den Resonanzkörper eines Buches, Stuhles, Tisches oder einer Bank etc. verstärkt- andere Personen bei einem andächtigen, nachdenklichen oder feierlichen Moment stört. (e.g.: Kirche oder andere Gebetsstätten, Feldmessen, Hochzeiten, Konzerte, Theater)

schwachsinn! 4. August 2010, 11:43

diese regel schlägt ja wohl alles an schwachsinnigkeit!

Ein Kind mit einem handy zu vergleichen ist ja wohl das Letzte!

Ein handy kann jederzeit abgedreht werden, wer dazu nicht imstande ist sollte es mal mt ttherapie versuchen!

Dringend umändern diese Regel!

Schalte dein Handy dort aus, wo es unangebracht wäre, wenn es läutet.

eE Team 17. August 2010, 10:49

Hallo zusammen,

da die Leitlinie Nr. 100 sowohl im Forum als auch im eE-Team zu einer lebhaften Diskussion führte, haben wir Eure vielfältigen Anregungen aufgenommen. Vielen Dank an dieser Stelle!

Daher haben wir beschlossen die ursprüngliche Leitlinie "Schalte Dein Handy bei Beerdigungen, Hochzeiten, Yogakursen und überall dort aus, wo es unangebracht wäre, ein schreiendes Kind mitzubringen" zu optimieren.

Wir hoffen, dass wir durch den neuen Vorschlag - jetzt offiziell oben in gestickter Form angezeigt - angemessen auf die Kritik reagieren und freuen uns über eine weiterhin bereichernde Diskussion.

Das eE Team

Bahnhof 17. August 2010, 22:45

Forum? Welches Forum? Hab ich was übersehen?

Thomas 24. August 2010, 08:44

Ich muss hier energisch protestieren.
Kranke Menschen werden von kulturellen Veranstaltungen wie Klavierkonzerten ausgeschlossen. Das ist ein Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Ich behalte mir rechtliche Schritte und Schadensersatz vor. Durch diese Diskriminierung leide ich an Depressionen und Angstzuständen.
Da ich auch öfters unter Hustenanfällen leide und gerne zu Klavierkonzerten gehe, werde ich von der Deutschen Telekom, deren Seite wir hier sehen, massiv benachteiligt.
Das ist typisch. So werden auch wieder Feindbilder geschaffen wie der "Ewige Kranke". Schau nur wie er die Krankenkassen ausplündert. Der ist schuld an den Beitragserhöhungen.

Piano 24. August 2010, 08:48

Wir freuen uns trotzdem, wenn auch auch an hustende Zuhörer kommen, besser als gar keine.
Die meisten sitzen doch abends lieber vor ihrer Kiste und schreiben sinnfremde Kommentare.

orinibra-tool 24. September 2010, 17:50

sehr intiresno, danke

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