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eEtiquette?

Früher war alles einfacher: Ein Mann war ein Gentleman, eine Frau eine Dame und Knigge regelte seit über 200 Jahren wie die Menschen miteinander umzugehen hatten. Und heute? mehr …

Häufig gestellte Fragen

werden hier für Euch beantwortet. In unserer FAQ Übersicht findest Du Infos zum Beispiel darüber, woher das gestickte Layout kommt, wie die Leitlinien weiter wachsen, welche Ziele wir damit verfolgen und vieles mehr …

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Eine U-Bahn ist kein Plattenladen. Wenn Du unterwegs Musik hörst, stelle sicher, dass nur DU sie hören kannst.

Kommentare

älteste obenneueste oben
eETeam 13. August 2010, 11:12

Liebe eEtiquette-Leserinnen, liebe eEtiquette-Leser,

Wir freuen uns, Euch heute eine neue Leitlinie präsentieren zu können. Dank der folgenden, inspirierenden Vorschläge unserer Leserin S. Dworak, konnte die neue Leitlinie #103 entwickelt werden:

a. Kopfhörer von mobilen mp3-Playern haben den Sinn, dass nur Du die Musik hören kannst. Denk auch daran, wenn Du die Lautstärke einstellst.

b. Denk auch daran, wenn Du die Lautstärke bei Deinem mp3-Player einstellst, dass ungefragte Mithören andere stören könnte.

c. Nimm Rücksicht, wenn du die Lautstärke bei Deinem mp3-Player einstellst. Deine Umwelt teilt vielleicht nicht Deinen Musikgeschmack und fühlt sich gestört.

Wir danken daher S. Dworak für die interessanten Anregungen und freuen uns natürlich wieder über und hoffen auf regen Austausch und wertvolles Feedback.

Das eEtiquette-Team

Matthias 13. August 2010, 11:54

Nun ja, das klingt für mich eher wie eine etwas angestaubte BVG-Werbung (nach dem Motto Sei fair, nimm Rücksicht usw.). Außerdem hat es für mich wenig mit dem Themna eEtiquette und digitale Welt zu tun, denn das Thema Musik hören in der Öffentlichkeit gibt es ja schon seit den Walkmännern ;)

eE Team 25. Oktober 2010, 17:14

@Matthias:
Danke für den Hinweis! Recht hast du: mobil Musik in der Öffentlichkeit hören ist tatsächlich nicht neu.

(Relativ) neu in diesem Kontext ist allerdings die Art, auf die das passiert. Und die ist maßgeblich durch die Digitalisierung (=Relevanz für eEtiquette) geprägt: z.B. durch das mp3-Format, neue und einfache Beschaffungskanäle, oder die Konvergenz von Handy und Abspielgerät.

ta_voda 9. November 2010, 13:42

(Variation:)
Eine U-Bahn ist kein Klingeltonladen. Wenn Du unterwegs Klingeltöne "hörst", stelle sicher, dass Du andere damit nicht nervst.

Musik wird oft als Lärm empfunden, weil sie mit Geräusch verbunden.

Es ist klar, dass die Lobbyisten derjenigen Industrie, die mit Klingeltönen Geld verdienen, sich FÜR eine Erhöhung des Lärmpegels durch Klingeltöne einsetzen. - Und bei der Regel 105 habe ich das Gefühl, als ob Klingeltöne durch die Regel 105 höffähig gemacht werden sollen, gemäß dem Motto: "Wenn es ein guter Klingelton ist, ist es okay, seine Mitmenschen damit zu beschallen!" (Honit soit qui mal y pense ... Klingelton-Industrie.)

(allgemein zum Thema Lärm:)
Und es ist traurig, dass es zuviele Menschen gibt, die durch die Medien so gehirngewaschen sind, dass sie nicht verstehen können, dass das Beschallen der Mitmenschen mit künstlichem Lärm (egal ob Musik oder Klingeltöne) eine aggressive Handlung ist.

Test: Bitte jemanden, der laut Musik hört, die Lautstärke zu reduzieren, und bereite Dich seelisch darauf vor, dass auf die Bitte mit Aggression reagiert wird. (S__t happens ... this s__t happens, too.)

Aber:
Mit Ohropax ist die Welt wieder in Ordnung, und mit Ohropax scheint auch in der U-Bahn immer die Sonne !

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