eEtiquette?

Früher war alles einfacher: Ein Mann war ein Gentleman, eine Frau eine Dame und Knigge regelte seit über 200 Jahren wie die Menschen miteinander umzugehen hatten. Und heute? mehr …

Häufig gestellte Fragen

werden hier für Euch beantwortet. In unserer FAQ Übersicht findest Du Infos zum Beispiel darüber, woher das gestickte Layout kommt, wie die Leitlinien weiter wachsen, welche Ziele wir damit verfolgen und vieles mehr …

Nr. 31

Online zu sein heißt nicht unbedingt erreichbar zu sein. Platze nicht unhöflich mit einem Videoanruf bei jemandem herein. Klopfe besser vorher per Chat an.

Kommentare

älteste obenneueste oben
roosta 14. Juli 2010, 13:10

Stimmt grundsätzlich. Aber nur grundsätzlich, denn wozu gibt es in Skype & Co die verschiedenen Status? Wenn jemand available ist, dann muss er damit rechnen, angequatscht zu werden.

Kissaki 15. Juli 2010, 02:31

So ein Schwachsinn.
Im Chat nerven ist erlaubt? Oder wo soll ich davor “anklopfen”?
Anwendungen kann man konfigurieren. Und wenn man seine ruhe will startet man seine Videotelefonie halt nicht, oder lehnt den Anruf ab.
http://kcode.de/wordpress/?p=1074

Angel 15. Juli 2010, 10:10

Ich finde die Regel gut, denn schon alleine der Klingelton der meisten Chat-Clients kann nerven, wenn man nur mal eben auf dem WC ist. Da finde ich ein als Textnachricht gefragtes "Hay, Zeit für Voice/Cam-Chat?" schon höflicher. Ich zumindest halte es grundsätzlich so.

Frank 15. Juli 2010, 11:23

Und in Zukunft schicke ich eine Anfrage per Post um ich zum angegebenen Termin anrufen darf. Vollkommener Blödsinn. Wer zwingt denn den angerufenen dazu das Gespräch anzunehmen.

micwal 15. Juli 2010, 11:42

@ roosta @Kissaki @Frank: genau, wenn der andere vielleicht das Programm nicht ganz genau kennt, oder in der hektik des Tagesgeschäfts nicht alles bedenkt, das ist er es halt selber schuld.

roosta 15. Juli 2010, 13:23

Ich sagte bloß, dass ich es NICHT für unhöflich halte, wenn mich jemand im Skype anruft. Dazu habe ich das Programm ja. Wenn ich nicht gestört werden möchte, gehe ich auf unavailable oder invisible. Fragen kann man natürlich vorher, aber als eetiquette sehe ich es absolut nicht.

Alex 15. Juli 2010, 15:25

Ein sehr guter Punkt, denn oft ist man zwar auf Skype "online", aber eventuell bereits am Handy oder am Festnetztelefon, daher ist ein vorheriges anklopfen eine rücksichtsvolle Weise, ein eventuelles drittes Telefonat anzukündigen.
Sehr gut!

roosta 15. Juli 2010, 23:32

@Alex: sorry, Du hast das offenbar noch nicht ganz kapiert. Hier geht es darum, dass jemand in einem online Chatprogramm auf "erreichbar" ist. Dies kann man auch ohne große Computerkenntnisse ändern. Wenn man also erreichbar ist, braucht man nicht extra noch vorher fragen, ob man nun wirklich erreichbar sein möchte. Aus diesem Grund halte ich (und andere offenbar auch) diesen Punkt nicht als Etiquettenverstoß. Außerdem: wer sagt mir, dass ich unbedingt "abheben" muß, wenn ich mal zufällig am Handy oder Festnetz telefoniere?

Um diesem Thema (für mich jedenfalls) ein Ende zu setzen: ich bin niemandem böse, wenn er mich direkt in Skype & Co anruft, anvideofoniert oder anschreibt, solange ich availabe bin. Genau dafür habe ich Skype.Und genau dafür hat Skype auch die verschiendenen Status. Wenn ich nicht gestört werden möchte, gibt es dafür die anderen Status...

pp 1. August 2010, 16:45

Online zu sein heißt nicht unbedingt erreichbar zu sein.

Ahem ??

Heißt das jetzt:
"Online zu sein heißt, nicht unbedingt erreichbar zu sein" oder
"Online zu sein heißt nicht, unbedingt erreichbar zu sein"?

'*$%W"-Rechtschreibreform. Früher war das Komma obligatorisch und daher unmittelbar klar, was gemeint ist.

eE Team 5. August 2010, 11:53

Hallo zusammen,

vielen Dank erstmal für die vielen Anregungen! Es geht hier in erster Linie um einen Videoanruf, d.h. die Kamera ist bei diesem Anruf angeschaltet. So kann es in der Tat einen Unterschied zwischen dem Status "erreichbar" und dem Status "erreichbar für Videotelefonie" geben - schließlich könnten sich zum Zeitpunkt des Anrufs weitere Personen im Raum aufhalten bzw. die angerufene Person könnte nicht in der "physischen" Verfassung für einen Videoanruf (für einen Chat aber erreichbar) sein. Hier kann man sicherlich das Argument von FRANK anfügen, denn grundsätzlich ist keiner gezwungen einen Anruf anzunehmen, jedoch handelt es sich hier um eine Etikette, die wiederum niemanden zu etwas zwingt sondern hilft, dem Gegenüber mögliche unbehagliche Situationen zu ersparen.

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