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Absolut falscher Ansatz, um den Gebrauch eines der erfolgreichsten Crowdsourcing-Tool zu vermitteln.
Man ersetze "Wikipedia" durch "Brockhaus" und schon wird klar, um was es eigentlich geht. Über die hohe Qualität von Wikipedia im Vgl. mit anderen Enzyklopädien haben genügend Experten geschrieben. Auch wie man Wikipedia differenziert in Schule und Universität einsetzen sollte.
DIESE Formulierung lässt vollkommen den aktiven Gestaltungsauftrag an den User bei wikipedia vermissen.
SO ist diese Leitlinie eine aufforderung das Web nicht so einzusetzen, wie es eingesetzt werden kann. = reaktionär
Absolut richtig!
1. Es ist ein Unding in einem Internet-Forum nur einen Wikipedia-Link zu posten und an die Teilnehmer Lese-Hausaufgaben zu verteilen. Die wichtige Stelle aus dem Artikel sollte zitiert werden und erst dann der Link als Quellenangabe folgen.
2. Wikipedia ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Andere Quellen sollten nicht diffamiert, diskriminiert oder heruntergespielt werden. Gerade auf mager gepflegten Spezialgebieten weist Wikipedia viele Fehler und Lücken auf, bzw. bietet eine nicht objektive Beschreibung.
3. Wikipedia (bzw. eine andere Quelle) sollte nicht als Totschlagargument verwendet werden, um eine Diskussion abzuwürgen. Eine Diskussion lebt von mehreren subjektiven unterschiedlichen freien Meinungen. Es gibt nicht DIE Wahrheit. Wikipedia sollte nicht reaktionär eingesetzt werden.
Stimme meinem Vorredner zu. Wikipedia ist nur ein Informationsquelle, und darf als nicht mehr als solches verwendet werden. Es wird ja auch in wissenschaftlichen Texten als Unding angesehen, aus Wikipedia zu zitieren weil das den Autoren der Originalquellen nicht genügend Respekt zollt.
Und auserdem gibt es nicht nur ein Buch, also sollte man auch andere Quellen nutzen.
Meine zwei Nachkommentatoren verwechseln Wikipedia mit dem Umgang MIT wikipedia.
Wikipedia selbst ist ein Werkzeug, dessen Qualität mit denen von Brockhaus und der Encyclopedia Britannica vergleichbar ist.
Dennoch ist der richtige Einsatz von wikipedia zu lehren und zu lernen, ebenso die Möglichkeiten wikipedia-Artikel durch quellenbelegte Ergänzungen zu verbessern. Wikipedia ersetzt nicht die Quellenexegese, aber kann durchaus als Wissenswerkzeug benutzt werden.
interessantes ausgeglichenes Interview mit dem Historiker Peter Haber/Uni Basel dazu: http://science.orf.at/stories/1651846
Die obige Leitlinie ist konträr der Tatsache, dass wikipedia der weltweit erfolgreichste crowdsourcing-tool bis dato ist. Diese Leitlinie fördert Passivität im Umgang mit Wissen und ist in dieser Form nicht der eEtiquette würdig.
Wikipedia sollte, wie jede gute Enzyklopädie, keine Meinungen, sondern Fakten enthalten.
Bei Meinungsverschiedenheiten helfen Fakten ohnehin nicht weiter.
Diese Regel ist Unsinn.
Die Leitlinie versucht nicht prinzipiell die Verwendung von Wikipedia in Frage zu stellen, sondern vielmehr darauf hinzuweisen die Verhältnismäßigkeit zu wahren. So ziehen einige User zur Unterstüzung ihrer Argumentationsstränge gerne Wikipedia als Quell des Beweises hinzu - dies kann aber auf Dauer gefährlich werden, da die Einseitigkeit der Argumentation die Wirkung zu unterminieren vermag.
"So ziehen einige User zur Unterstüzung ihrer Argumentationsstränge gerne Wikipedia als Quell des Beweises hinzu"
Wikipedia ist keine wissenschaftliche Quelle und sollte gar nicht verwendet werden.
Ich finde diese Regel noch viel zu sanft formuliert. Wikipedia ist nichts anderes als ein Sammelsorium verschiedener Meinungen. Es ist weder wissenschaftlich fundiert noch redaktionell nach bearbeitet. In sofern ist es fernab jedweder Glaubwürdigkeit einer vor Gericht anerkannten Quellle. Wikipedia kann daher maximal Anhaltspunkte liefern. Ist aber niemals der Weiheit letzter Schluss.
Liebe Grüsse
Daira Bär