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Die Regel gilt vorallem bei E-Mails an Steve Jobs ;-)
Mit dieser Regel wird der Detailarmut noch mehr geholfen. Wie oft wünsch ich mir eine etwas längere, dafür präzise formulierte E-Mail. Weil "kurz und sachlich" missverstehen fast alle als "wenige Sätze und möglichst abstrakt statt konkret".
...und formuliere immer nur 1 Frage pro Mail. (Meine Erfahrung - vor allem mit Firmen und Servicestellen - ist, dass meistens nur die erste Frage beantwortet und alle weiteren ignoriert werden; selbst wenn man die Fragen nummeriert.
@void: Du hast sicher recht bei persönlichen/privaten Mails, aber im Geschäftsverkehr stimme ich eetiquette vollkommen zu. Kürz ist würze.
nach dem Motto - weniger ist mehr :)
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, in einer riesigen Müllhalde redundanter Benimmratschläge die Empfehlung "halte Dich kurz und sachlich" zu finden.
Gut! Ja, diese Erfahrung mache ich auch, dass wegen Zeitmangel, oder weil jemand genervt ist, Mails nicht bis zu ende liest, wenn sie eine Länge von einigen Sätzen überschreitet.
Aber damit fällt man in ein oft unlösbar scheinendes Problem! Es gibt nunmal komplexere Zusammenhänge, die man nicht in kurzen Worten oder Sätzen formulieren kann! Wenn so etwas zum Tragen kommt, hat man nur die Möglichkeit, entweder etwas mehr zu schreiben, oder die Mitteilung mit anderen Kommunikationsmitteln (Telefon, Telefonkonferenz, Präsenzmeeting, ...) zu versuchen. Was aber auch oft schwierig ist, weil die relevanten Teilnehmer keine Zeit dafür haben oder schlicht nicht einsehen, wieso sie dafür so viel Aufwand treiben sollen und die Klärung deswegen bis zu einem recht fernen Termin verschleppt wird. Habe da leider einige leidvolle Erfahrungen machen müssen.
Die Alternative mit kurzen Mails würde in diesem Fall ein ziemliches Ping-Pong verursachen, weil man die relevanten Punkte und Argumente ja nur stückweise einbringen kann. Also, ich weiß nicht so recht, wie man aus diesem Dilemma herauskommt. Es gibt eben nicht nur "einfache" Probleme ...
Vielen Dank für die Kommentare!
@Uwe: Um komplexere Zusammenhänge verständlich zu erklären, aber dennoch die Aufmerksamkeit des Empfängers aufrecht zu erhalten, könnte man zunächst die Botschaft sehr kurz und präzise formulieren und am Ende der Nachricht hierauf detaillierter eingehen. Dann kann die Person entscheiden, ob die kurze Botschaft genügt oder ob zum weiteren Verständnis die längere Erklärung herangezogen werden soll.
Das ist sehr klug!
Ich denke ebenfalls so. Wenn man einem einen ganzen Aufsatz schreibt kann man wirklich nicht erwarten, dass derjenige gleichviel zurück schreibt oder sogar mehr. Wenn man eine E-Mail erhalten will die sehr lang andauernd ist sollte man es demjenigen sagen oder andeuten, was man von ihm erwartet. (Wie viel derjenige zurückschreibt!)
Wahnsinn! Sowas hatte ich garnicht gedacht