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eEtiquette?

Früher war alles einfacher: Ein Mann war ein Gentleman, eine Frau eine Dame und Knigge regelte seit über 200 Jahren wie die Menschen miteinander umzugehen hatten. Und heute? mehr …

Häufig gestellte Fragen

werden hier für Euch beantwortet. In unserer FAQ Übersicht findest Du Infos zum Beispiel darüber, woher das gestickte Layout kommt, wie die Leitlinien weiter wachsen, welche Ziele wir damit verfolgen und vieles mehr …

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Du könntest es bereuen, Dich mit nahen Verwandten, Ex-Partnern, Mitarbeitern oder Deinem Chef in sozialen Netzwerken anzufreunden. Überlege gut.

Kommentare

älteste obenneueste oben
Jens Best 13. Juli 2010, 00:00

Neue digitale Offenheit fordert althergebrachte Strukturen heraus.

Diese Leitlinie will sich eher diesen alten Strukturen unterwerfen. Eine Granulierung der Kontakte wird von guten Social Networks angeboten. Mittelfristig erledigt sich also hier der Aufschrei des Knigge.

bosch 13. Juli 2010, 16:08

Oder etwas gemäßigter:

Bedenke, dass Du für unterschiedliche Kontakte auch individuelle Privatsphäreeinstellungen vornehmen kannst. Wenn Du Deinen Chef als Kontakt hinzugefügt hast, überlege, was Du ihm preisgeben möchtest.

Sebastian 13. Juli 2010, 16:46

Richtig!

Wähle deine Bekannten selber aus und scheue dich nicht Leute aus deinem Bekanntenkreis wieder zu entfernen. Unterwerfe dich nicht dem Druck des Netzwerks, des Arbeitgebers oder der Verwandten. Du allein entscheidest, wer zu deinem Freundeskreis gehört und wer nicht. Lass dich nicht einlullen vom "Zeitgeist"-Argumenten. Schütze deine Privatsphäre so gut es geht. Ein völlig falscher Ansatz ist die Positiv-Konfiguration eine Kontos in einem sozialen Netzwerk, bei der du am Anfang alles öffentlich machst und später nach Bedarf einzelne Daten privat. Gehe immer von einer Negativ-Konfiguration deines Kontos aus, mache alles privat, danach lockere nach Bedarf die Regeln.

Julian 14. Juli 2010, 18:33

Es kann aber auch Folgen haben, die Freundschaftsanfrage z.B. des Chefs zu ingorieren oder abzulehnen. Dazu besser zwei Accounts machen oder eine klare Linie fahren, damit niemand sauer wird.

blablub 15. Juli 2010, 14:34

Richtig:
"Melde dich nicht in sozialen Netzwerken an."

Auch richtig, falls man dort doch angemeldet ist:
"Schließe eine 'Freundschaft' nur mit Freunden."

Ganz erhlich, warum soll ich online jemanden als Freund bezeichnen, der es im echten Leben nicht ist?

histrio12 15. Juli 2010, 15:56

Also diese Regel würde ich nicht unterschreiben.
Es kommt doch immer darauf an, wie das konkrete Verhältnis ist. Wenn man sich mit dem Ex-Partner, nach der Trennung weiterhin gut versteht, spricht doch nichts gegen eine FB-Freundschaft. Einiger meiner Verwandten habe ich in Facebook, andere nicht. Ich habe auch einen meiner Lehrer in Facebook. Das würde vielleicht nicht mit jeden Lehrer (bzw. Chef) funktionieren, mit einigen jedoch schon.
Es kommt eben auf den Betrieb und das Chef-Angestellten-Verhältnis an (wobei ich denke, dass diese Verhältnisse durch das Web 2.0 noch stark verändern werden).

@blablub. Über die Bezeichnung "friend" kann man streiten (es gibt ja auch "buddies", "followers", etc.). Gemeint ist auf jeden Fall nicht (nur) der beste Freund, dem man alles erzählen kann. Ziel ist es, sich durch Bekanntschaften aus dem "Real Life" im Netz ein verlässliches Netzwerk aufzubauen, welches einem helfen kann, sein Leben ein Stück weit zu organisieren. Außerdem ist es doch so viel einfacher Kontakte zu pflegen, als regelmäßig Briefe an Bekannte in der ganzen Welt zu schicken.

eE Team 22. Juli 2010, 11:41

Vielen Dank für die Kommentare.
@histrio12: Ja, es kommt immer auf das jeweilige und persönliche Verhältnis der Beteiligten an. Deswegen der Zusatz: "Überlege gut."
@bosch: Der Hinweis mit den unterschiedlichen Privatsphäre-Einstellungen für Freunde, Chefs usw. ist sehr nützlich und kann die Leitlinie ergänzen. Nutzen Sie gerne auch die Funktion "Leitlinie beisteuern"!

J 13. September 2010, 18:18

Diese Anleitung berücksichtigen - und viele Probleme lösen sich auf...
http://www.engadget.com/2010/07/13/how-to-effectively-manage-your-facebook-privacy-settings-with-l/

eE Team 25. Oktober 2010, 15:28

@J:
Dieser Link ist super!

@Alle:
Habt ihr auch spezielle Listen, die alle Kontakte nach "Job", "Kumpels", "Familie" unterscheiden? Nach welchen Kategorien wird segmentiert? Welche Inhalte kriegen die einen zu Gesicht und die anderen nicht?

Wir freuen uns auf eure Kommentare!

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