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eEtiquette?

Früher war alles einfacher: Ein Mann war ein Gentleman, eine Frau eine Dame und Knigge regelte seit über 200 Jahren wie die Menschen miteinander umzugehen hatten. Und heute? mehr …

Häufig gestellte Fragen

werden hier für Euch beantwortet. In unserer FAQ Übersicht findest Du Infos zum Beispiel darüber, woher das gestickte Layout kommt, wie die Leitlinien weiter wachsen, welche Ziele wir damit verfolgen und vieles mehr …

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Ignoriere Rechtschreibfehler Anderer, es sei denn, Dein Name wurde falsch geschrieben.

Kommentare

älteste obenneueste oben
bosch 12. Juli 2010, 11:38

Aber gib dir auch mit der Rechtschreibung etwas Mühe. Dein Leser wird es dir danken.

(In Regel Nr. 3 fehlt ein Komma.)

name 13. Juli 2010, 16:49

Eher: Nutze die Rechtschreibfehler der anderen, um ihren sozialen Hintergrund und Bildungswerdegang einzuschätzen.
Belasse es nicht bei der Rechtschreibung, sondern ziehe auch Ausdruck, Satzbau und Wortschatz hinzu.

Nein, im Ernst. Bei vielen "Rechtschreibfehler" gewinne ich persönlich den Eindruck, dass der andere sich unzureichende Mühe macht, und daher ist er mir gegenüber unhöflich und setzt meine Bereitschaft herab, ihn in seinem Anliegen zu unterstützen.

mwalz 13. Juli 2010, 18:10

Kleine Vertipper kann man ohne Frage ignorieren, solange der Sinn noch erkennbar bleibt.
Aber der Schreiber sollte sollte sich soviel Mühe machen, dass er mindestens einmal vor dem Versenden seinen Text durchliest, Satzzeichen setzt (!!!) und Abkürzungen vermeidet, solange er sich nicht 100% sicher ist das der Gegenüber sie kennt. Es ist schrecklich, Nachrichten zu bekommen, bei denen man erstmal eine Weile überlegt, eh man eine Ahnung hat worauf der Autor hinaus will.

TiM 14. Juli 2010, 09:20

Whenn wier damitt annfangän, Rächtschraibfehler im allgemainen, sohzialen Ummgang mitteinannda zuzulaßen, dhann verahrmt die "Diggithale Gesällschaft"!

Na, wie empfindet der Schöpfer des §8 der "T-Netiquette" meinen einführenden Satz? NEIN, ich bin definitiv NICHT dazu bereit, über Rechtschreibfehler hinweg zu sehen ;-)

Inzwischen fallen mir mehr und mehr Fehler selbst in Nachrichtenmagazinen auf (SPON,ZEITonline...), von denen man mehr Qualität erwarten darf. Und da ist das entscheidende Wort: QUALITÄT! Sagt uns eine falsche Jahreszahl, also ein falscher Fakt in einer Nachricht oder in einem Bericht, nicht viel darüber, wie der betreffende Artikel entstanden ist und von wem er geschrieben wurde??? Welche ernsthafte bzw. mangelhafte Energie investierte der Autor beim Schreiben des Berichts, der einen oder mehrere Fehler enthält? Über welches (schlechte) Fachwissen verfügt der Schreibende? Antworten darauf, sofern wir den Autor nicht persönlich kennen, gibt neben der Rechtschreibung auch die Art der Formulierung.

Mein Eindruck jedenfalls ist ein schlechter, wenn ich einen Bericht, eine eMail oder eine/mehrere Chat-Messages bekomme und mir Rechtschreibfehler direkt ins Auge springen! Entweder fehlt den Leuten die Zeit zur Korrektur oder sie haben schlicht nicht den Bildungsstand, fehlerfrei, schriftlich kommunizieren zu können oder sie sehen die Fehler, geben sich aber nicht die Mühe zur Korrektur, weil es ihnen, und ihnen damit auch der/die Gegenüber, egal ist! By the way...Herrschaften, es gibt in jedem Textverarbeitungs-Programm Rechtschreibkorrekturen! Ein Argument mehr, Rechtschreibfehler zu verdammen und NICHT zu tolerieren!!! Sorry, aber diese Regel ist ignorant, unpassend und für mich absolut inakzeptabel!

Entschuldigung für diesen längeren Beitrag, aber ich wollte meinen Einwand auch ausführlicher begründen :-)

CPE1704TKS 14. Juli 2010, 09:31

Diese Leitlinie will sagen, dass man die Rechtschreibfehler des Anderen nicht korrigiert bzw. ihn/sie darauf aufmerksam macht, mit Ausnahme des eigenen Namens!

Welchen Eindruck Rechtschreibfehler machen bzw. welche Rückschlüsse man daraus zieht, bleibt jedem unbenommen.

Angel 15. Juli 2010, 10:18

Also leider musste ich schon Nachrichten oder Forenbeiträge lesen, wo die Rechtschreibung und Grammatik so grauenhaft war, dass sich der Sinn im Gegensatz zum Einleitungssatz des vierten Kommentares nicht mehr erkennen lies. Und dann bleibt einem nichts Anderes übrig, als sich höflich zu erkundigen, was denn gemeint war. Je nach Umgebung bleibt es nicht immer höflich, aber - und das sollte der Punkt sein - wenn schon Korrektur, dann bitte höflich und konstruktiv.

Christian 15. Juli 2010, 10:18

aba wiso soll ich die rechtschreibung anderer ignoriren? ich empfinde es als zumuthung wenn jemand ohne punkt komma oder absatz schreibd und ich das dann in nem forum lesen oda gar beantwortn soll aba mittlerweile hat irgendwie eh jeda ne rechtschreibschwähe oder ahds und entschuldigt so jeden mist solche leute landen bei mir auf der ignore liste sollen sie doch selbst mit ihren problemen klarkommen die mit sicherheit geringer sind als das sich klar ausdrücken zu können

void 15. Juli 2010, 10:43

Rechtschreibfehler zerstören die ohnehin spärlich genutzte Präzision vieler Formulierungen - da kann ich nur noch den gesamten Text ignorieren. Ich hab oft genug aus Höflichkeit die Arbeit anderer gemacht (nämlich zu analysieren, was genau denn jetzt gemeint ist).

blablub 15. Juli 2010, 13:47

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man anhand der Rechtschreibfehler nicht erkennt, aus welchem sozialen Umfeld oder Schulbildung derjenige kommt.

Ich bin Physiker und mach auch Buchstabendreher. Das seh ich häufig auch in wissenschaftlichen Arbeiten, dass an und zu mal ein kleiner Rechtschreibfehler drin ist.

Genauso gibt es Hauptschüler, die sehr gut schreiben. Ich kenne auch jemanden, der hat ziemlich guten rhetorischen udn schriftlichen Stil, obwohl er nur einen Hauptschulabschuss hat (nämlich weil er in Mathe schlecht war).

Ich merke jedoch, dass gerade in den jungen Generation (bis 20 Jahre) die Tendenz vorherscht, alles ohne Satzzeichen und Groß-/Kleinschreibung zu tippen - komplett unabhängig von Status und Bildung!

Die Regel finde ich sehr gut. Wenn man der Meinung ist, jemand macht zu viele Fehler, dann kann man ihn ignorieren. Diskutiert man aber INHALTLICH mit ihm, dann sollte man es unterlassen ihn auf jeden Fehler hinzuweisen. Diskutiert man aber nur über seine Rechtschreibung, dann hilft das niemanden - weder die eigentliche Diskussion kommt voran, noch lernt der andere dadurch besser zu schreiben - und am Ende sind beide verärgert.

Heike 15. Juli 2010, 13:51

Rechtschreibfehler ja, aber "Sehr geehrter Herr xxx" bei einem eindeutig weiblichen Vornamen lässt dann immer vermuten das man Mails nicht bis zum Schluß liest. Auch nicht schön.

chris 15. Juli 2010, 16:41

Thema Rechtschreibung:
Ganz schlimm wirds wenn bei GROßBUCHSTABEN das "ß" verwendet wird statt wies richtig wäre "GROSSBUCHSTABEN" zu schreiben, das erlebt man mittlerweile sogar in der Bayer. Staatsoper bei den Übertiteln. Jeder sollte halt einen aktuellen Duden zuhause haben, aber Viele können DUDEN nichtmal buchstabieren, wissen wahrscheinlich garnicht, dass es sowas gibt. Unfehlbar sind wir alle nicht in Sachen Rechtschreibung, aber etwas Mühe sollte man sich schon geben!

Ry 15. Juli 2010, 19:51

Dieser Leitlinie kann ich auch keinesfalls zustimmen!

Über Vertippsler kann man hinwegsehen aber eine grundliegend falsche Rechtschreibung stört digital genauso wie analog.

Würdest du eine Zeitung lesen die deine zehnjährigen Kinder "korrekter" schreiben könnten? Nimmst du Flyer ernst die den "Somerschließferkauf" verkünden? Was denkst du wenn ein Brief vom Amt deine "Schteuhererklerung" verlangt?
Also bitte, Regeln gibt es in der Regel nich ohne Grund!

Sandor 15. Juli 2010, 20:26

Ich habe ein sehr aquivalentes Verhältnis zu meinem Namen. Ich bin es gewohnt das er falsch geschrieben oder ausgesprochen wird. Das stört mich nicht. Wenn ich mit einer Person öfter zu tun habe, würde ich mein Gegenüber vielleicht auf einen Fehler in meinem Namen hinweisen - sonst nicht.

Marty 16. Juli 2010, 00:34

@chris:
Das versale ß (ẞ) mag zwar kein Bestandteil der offiziellen deutschen Rechtschreibung sein, ist aber seit mehr als zwei Jahren z. B. in Unicode (U+1E9E) enthalten. Ich hoffe, dass dieser auch bald vermehrt eingesetzt werden mag.

Auch wenn kein Wort existiert, das mit ẞ beginnt, spricht für micht nichts gegen diesen Buchstaben in majuskelform - es wäre auch der einzige der fehlt. Ganz im Gegenteil sehe ich viele Vorteile wie die erleichterte Lesbarkeit und auch Verständlichkeit: ER TRANK ALKOHOL IN MASSEN! Was denn nun?

Mattes 16. Juli 2010, 08:36

Eine korrekte Ausdrucksweise ist Zeichen von Respekt für den "Gesprächspartner" und nicht verzichtbar.

Für diejenigen, die z. B. wegen einer Schreib/Leseschwäche hier Schwierigkeiten haben, sind entsprechende Korrekturmöglichkeiten in nahezu jeder Software vorhanden.

Unkenntnis ist keine Entschuldigung !

Grüße

Mattes

Paul 17. Juli 2010, 19:04

@Marty :

Ich bin ganz deiner Meinung!!! Vielen Dank, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast, dass es das ß auch als Großbuchstaben gibt!

mfg Paul

P.S.:

soll es in Zukunft auch Tastaturen mit einem großen ß geben? a

eE Team 19. Juli 2010, 11:21

Die Leitlinie versucht in der Tat darauf hinzuweisen, Rechtschreibfehler nicht zum Gegenstand des weiteren Mail- bzw. SMS-Verkehrs zu machen. Mit Sicherheit ist dabei auch die Verhältnismäßigkeit zu wahren. Eine sinnentleerte Nachricht bedarf eines Kommentars (oder aber keines Kommentars:) ).

TheTwin 20. Juli 2010, 12:21

Ich kann mich nur anschließen.
Sicher kann man mal ein Auge zudrücken, gerade bei reichlich Textaustausch. Aber gerade von Leuten, wo man sicher sein kann, dass sie es besser können und wissen, kann man durchaus erwarten, dass sie sich Mühe geben. Ich gebe mir auch oft Mühe, frehlerfrei zu schreiben. Ich finde es ist nicht nur eine Bildungs-, sondern auch eine Respektssache.
Schreibe so, dass du dich an die Regeln hältst, das erleichtert deinem Gegenüber das Lesen! Fair play auch in diesem Sektor, will ich meinen.

Jango 20. Juli 2010, 14:12

Ihr seid alle Spießer und die eEtiquette ist höchstens für Rentner und Menschen welche aus dem Wald kommen interessant..

Uwe 23. Juli 2010, 08:20

Ja, Vertipper passieren mir auch; das sollte wirklich kein Problem sein. Und manchmal entstehen so auch schöne Heiterkeitsmomente, und lachen ist bekanntlich gesund!
Allgemein verbessert eine gute Rechtschreibung die Lesbarkeit und Verständlichkeit. Ja, auch ich bin der Meinung, dass man sich da schon Mühe geben sollte und nicht nur vor dem Absenden noch mal durchlesen, sondern durchaus auch die Rechtschreibprüfung aktivieren sollte, falls vorhanden. Die findet zwar auch nicht alles, aber doch das meiste.
Andererseits sollten Menschen, die offenbar eine Rechtschreibschwäche haben oder z.B. weil sie noch nicht genügend Deutsch beherrschen, weil es nicht ihre Muttersprache ist, deswegen nicht beleidigt, gedemütigt oder gar ausgegrenzt werden. Ich denke, darauf zielt diese Regel von eEtiquette in erster Linie ab, und das finde ich gut!

ich 23. Juli 2010, 18:52

> oder aber keines Kommentars:)

Ähm, vor soeinen Smiley darf man echt ein Leerzeichen machen, sonst erkennt man ihn nicht. :-p

pp 1. August 2010, 16:39


"Ignoriere Rechtschreibfehler Anderer ..."

Soll ein Text ernstgenommen werden, sollte er fehlerfrei sein. Das Wort "anderer" wird nach aktuell "gültigen" "amtlich genehmigten" Rechtschreibregeln kleingeschrieben.

mono 3. August 2010, 06:45

Also, meine Korrektursoftware unterstreicht alles mit einem roten Strich, was falsch geschrieben ist. Wo ist da das Problem diese Worte noch einmal einer kurzen Prüfung zu unterziehen?

Ich finde auch, dass es ein Zeichen von Respekt ist, möglichst fehlerfrei zu schreiben.

Aber gerade merke ich, dass meine Software hier im Blog nicht greift.
Hoffentlich sind jetzt keine Fehler im Text.
Bitte um Meckerei, falls doch.

Grüße

Rudolf Krause 4. August 2010, 09:30

Die Mehrzahl der Kommentare gefällt mir wesentlich besser als die Regel. Wenn wir jetzt schon sprachliches Unvermögen und Ignoranz der Rechtschreibung heilig sprechen, dann können wir uns Schulunterricht im Fach Deutsch und PISA-Studien sparen. In Bälde würde der alte Witz Wahrheit und gar nicht mehr lustig sein:
Gestern wuste ich noch Nicht, wie man Schurnalißt schreipt und nun binn ich einen.
Nein, meine Damen und Herren Regelerfinder! So kann man mit dem Kulturgut Muttersprache nicht umgehen. Das wäre ein Bildungsabfall, der verheerende Folgen haben könnte. So würden die Schüler die Sanktionierung sprachlicher Unwissenheit als Signal auffassen, dass die Anforderungen der Schule auch in anderen Fächern nicht erfüllt werden müssen. - Mein Einwurf bezieht sich nicht auf offensichtliche Tippfehler. Die passieren natürlich jedem.

alter ego 5. August 2010, 17:00

Rechtschreibfehler und ernsthafte, seriöse Kommunikation passen nicht zusammen. Nicht im professionellen Bereich und im privaten Bereich ebenfalls nicht.

eE Team 31. August 2010, 17:53

Besten Dank für die Kommentare. Eine Erleichterung des Lesens aber auch die Bezeugung von Respekt können durch fehlerfreies Schreiben erreicht werden, wie auch THETWIN oder MONO geschrieben haben. UWE hat richtig erkannt, dass die Richtlinie niemanden diskriminieren will.

Elke 24. Februar 2014, 13:20

Diese Regel ist grundlegend unvollständig und eingleisig!

Sie sollte vielmehr besagen:
Bemühe dich um eine möglichst fehlerfreie und verständliche Sprache - das zeigt deinen Respekt vor dem Adressaten. Hilfreich ist immer, eine Nachricht noch mal durchzulesen, bevor sie abgeschickt wird.
Und - :
Mach die Rechtschreibfehler des anderen nie zum Hauptthema und wäge genau ab, ob hier ein Hinweis tatsächlich hilfreich oder zielführend ist.

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